Fehler der deutschen Heeresleitung am Ende des Ersten Weltkriegs

Die Pandemie der sogenannten Spanischen Grippe wütete 1917/1918 weltweit. General Ludendorff hoffte, das massenhafte Sterben würde der deutschen Kriegsführung helfen. Doch die Niederlage nach scheinbar großen Siegen an der Westfront im Frühjehr 1918 war hausgemacht.
Eine wichtige Rolle spielte auch die Notlage der heimischen Bevölkerung.

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Berliner Tageblatt 26.Juli1917

Der Kampf Bethmann Hollwegs

Die Diskussionen um die deutsche Friedensresolution von 1917 bieten ein Lehrstück der Intrigenschmiede. Die verschiedenen Akteure in Reichstag und Oberster Heeresleitung verfolgten das machtpolitische Interesse, Kanzler Bethmann Hollweg aus dem Amt zu treiben, persönliche Karriereinteressen, die Möglichkeit, kriegerische Annexionspolitik trotz kriegsmüder Bevölkerung voranzutreiben, aber auch Friedensinteressen. Der Aufsatz wirft einen detailgenauen Blick hinter die Kulissen.

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Schon vor dem Beginn des Ersten Weltkrieges gab es kritische Stimmen - Warnungen vor Elend für die Familien und Vorbehalte gegen die Finanzierung eines Eroberungskrieges.
Wie schwierig es war, sich der öffentlichen Stimmungsmache zugunsten des bevorstehenden Krieges entgegen zu stellen, aber auch, dass es durchaus schon zu Beginn des Ersten Weltkrieges Kriegsgegner gab, schildert der folgende Aufsatz.

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Frauen im 1. Weltkrieg
Frauen im 1. Weltkrieg

Während des Ersten Weltkrieges hatten Frauen große Lasten zu tragen. Sie mussten nicht nur die Familien durchbringen unter Bedingungen von Lebensmittelknappheit, Inflation und sinkenden Familieneinkommen. Sie wurden auch verstärkt als Arbeitskräfte in der Industrie eingesetzt. All dies zu geringeren Löhnen und mit geringeren Rechten.

Der Kampf um die Gleichberechtigung der Frauen hatte schon vorher begonnen. Nun wurde die Dringlichkeit des Anliegens noch offensichtlicher. Insbesondere die Sozialdemokratin Luise Zietz setzte sich für die Gleichberechtigung der Frau in der Weimarer Verfassung ein.

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Die Zustimmung zum Friedensvertrag von Versailles war für die Abgeordneten des deutschen Reichstags 1919 eine sehr heikle Angelegenheit:

Einerseits sollte der Krieg enden, andererseits waren die von den Kriegsgegnern diktierten Konditionen in der deutschen Öffentlichkeit von vielen Akteuren als unannehmbar und 'Schandfrieden' bezeichnet worden.
Mithilfe der juristischen Formulierungskunst Hugo Haases gelang die Quadratur des Kreises: Zustimmen ohne Zuzustimmen.

Ein Blick auf die Details einer entscheidenden Situation in Deutschland 1919.

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Oskar CohnBereits in der Diskussion der Weimarer Verfassung in Frühjahr und Sommer 1919 hatte der erfahrene Verfassungsrechtler auf den Schwachpunkt zu großer Machtbefugnisse für den Reichspräsidenten hingewiesen. Eine Voraussicht auf die spätere fatale Macht des Reichspräsidenten Hindenburg, den Kanzler Hitler zu ernennen.

Auch andere Schwachpunkte der Verfassung - die Einklagbarkeit verfassungsmäßiger Grundsätze, die Trennung von Kirche und Staat und viele andere mehr, brachten die Juristen Oskar Cohn und Hugo Haase in die damaligen Reichstagsdebatten ein.

Wirken und Werdegang des jüdischen Sozialdemokraten Oskar Cohn in der Weimarer Republik.

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